
Neaxius mclaughlinae Ngoc-Ho, 2006
Seagrass is its primary food source
Original description Ngoc-Ho, N. (2006). A new species of Neaxius Borradaile, 1903 from the Gulf of Guinea (Crustacea, Decapoda, Thalassinidea, Strahlaxiidae). Zoosystema. 28(2) : 409-415.
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Prof. Dr. Peter Wirtz, Madeira
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Ich hatte eine 14er Gruppe in meinem 2000l Riff.
Zunächst ist das Schwarmverhalten wirklich toll,
Insbesondere während den Fütterungen bleiben die Tiere eng beieinander.
Sie sind wirklich schön anzusehen und in der Vergesellschaftung problemlos.
Untereinander sind sie jedoch nicht so nett zueinander, insbesondere sobald die Balz losgeht oder sich ein Pärchen gefunden hat welches zu brüten beginnt.
Sie bringen viel Unruhe ins Becken und sobald sie zu brüten beginnen mutieren sie zu „Grundeln“ und bauen um.
Eines meiner Pärchen hat es sich unter einem Riffstein gemütlich gemacht, in einem 20cm Radius rund um den Stein wurde dein säuberlich jeglicher Sand mit den Schwanzfedern weggewedelt, vorzugsweise auf Korallen die am Boden lagen.
Die Eier wurden rücklings am Stein angeheftet und ab da gingen sie in den Verteidigungsmodus.
Neben den unschönen Eigenschaften ist das Brutverhalten jedoch auch sehr interessant.
Ich habe mich entschieden mich von den Tieren zu trennen. Sie sind aber trotzdem ein in passenden Aquarien ein interessanter Blickfang.
Unter 800l würde Ich sie allerdings nicht halten, sie benötigen einiges an Schwimmraum und nutzen diesen, wenn sie ihn haben.
Ich hatte den Fisch längere Zeit im Becken, bei mir ein absolut friedliches Tier. Übergriffe an Korallen, egal ob SPS oder LPS, wurden bei mir niemals beobachtet, allerdings habe ich keine Gonioporas im Becken.
Vielen Dank Patrick für den Hinweis. fishbase gibt 8,7 cm als Größe an, Fishes of Australia 10cm, so dass nun als Größe 8,7 -10 cm von uns eingegeben wurde.
Die Größenangabe stimmt leider nicht, laut Fishbase wird die Art 8-10cm lang.
Halte seit einiger Zeit zwei Tiere gemeinsam, überhaupt kein Problem! Fressen friedlich nebeneinander.
Hallo,
ich liebe diese Tiere sehr und verschlinge jede Information über sie. In meinem 900-Liter-Becken halte ich sie nun schon seit fast 13 Jahren. Das mögliche Alter dieser Tiere ist ein viel diskutiertes Thema. Mein 2013 gekauftes Männchen wurde heute vom stärksten Nachwuchsweibchen besiegt und muss sich nun verstecken. Ich befürchte, dass ich es nicht mehr retten kann. Allerdings kann ich dadurch eine Information zum Alter der Tiere geben: Zwei Tiere (ein Männchen und ein Weibchen, beide von 2013) sind mittlerweile über 12 Jahre alt geworden.
Ein wirklich schöner Fisch.
Auch sehr hart im nehmen, hat bei uns schon einige Sprünge aus dem Becken überlebt, bevor das Netz drüber kam. Eine Umrandung reicht nicht, da er sehr gerne in der Mitte des Beckens den Flipper macht.
Futter ist kein Problem, er geht an alles.
Jetzt aber das große aber…
er kann wirklich brutal zu anderen Bewohnern sein. Größere Fische halten ihn im Alltag ruhig. Aber alles was von oben kommt sieht er als Futter. Er knackt Schneckenhäuser indem er diese gegens Riff schleudert. So kommt er dann an den Inhalt egal ob Schnecke oder Einsiedler. Gleiches hat er schon bei einer Mithrax Krabbe gemacht. Kleinere Grundeln und Gobis hat er zu Tode gehetzt.
Soweit wir es beobachten konnten zeigt er dieses Verhalten aber nur bei neu eingesetzten. Abhilfe schaffte da nur alle neuen Bewohner bei Dunkelheit einzusetzen
Der Schnurwurm scheint sich äußerst gut in einem Aquarium behaupten zu können. Habe ihn unbemerkt durch Lebendgestein eingeschleppt und erst nach Monaten durch Zufall in der Nacht bemerkt, obwohl er eine beachtliche Größe aufweißt. Diese erste Situation in der ich ihn gesehen habe war dann auch gleich ein guter Anhaltspunkt, um herauszufinden um welche Art es sich handelt: Der Wurm hat zunächst ca. 7 cm aus dem Gestein herausgeguckt und sich Schlangenartig hin und her bewegt. Dann hat er zu meinem Erschrecken eine Kegelfechterschnecke mit seinem typischen Proboscis (eine Art, mit Gift bestückter Rüssel) in sekundenschnelle Angegriffen. Die Schnecke hat sich dabei durch das halbe Aquarium katapultiert. Rettungsversuche meinerseits haben leider nicht geholfen die Schnecke ist Stunden später der Vergiftung erlegen. Ich weiß nun warum in den letzten Monaten alle größeren Schnecken (Trochus und Strombus) wenige Wochen nach dem Einsetzen nur noch leere Häuser waren. Lediglich gegen Turbo Bruneus scheint er nichts anrichten zu können, was ich auf deren dicht abschließendes Operculum zurückführe. Versuche den Wurm durch zwei Stenopus Hispidus zu bekämpfen haben bisher keinen Erfolg gezeigt, ich sehe ihn immer wieder.