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New husbandry knowledge

AstReiner @ Myrionema amboinense

Hallo zusammen,
ich habe seit ca. 4 Monaten mit Hydroidpolypen zu kämpfen, eingeschleppt durch lebende Steine aus einem Privataquarium! Da ich nicht wußte, was das ist und ich sie für Algen gehalten hatte, hatte ich sie erstmal wachsen lassen. - Großer Fehler! - Hier im Meerwasser-Lexikon bin ich dann auf die genaue Bestimmung der Gattuing und deren Auswirkungen aufmerksam geworden. Ich habe sie in mühevollen Rupfaktionen, 3 bis 5 mal täglich und dann immer ca. 80 - 130 Stück nun zu ca. 99 % mit einer Pinzette abgerupft und immer in ein Glas mit Süßwasser befördert. Wichtig: Nach dem Abreißen immer aus dem Becken holen und nie im Aquariumwasser schwimmen lassen! Sie setzen sich dann irgendwo ab und siedeln dort neu an. Also immer mit "Stamm" abreißen und einzelne Stämme ohne Kopf auch entfernen. Aber das letzte 1 % macht mir wirklich noch viel Mühe, weil die Biester in Ritzen und Spalten sitzen und entweder komme ich dort nicht dran oder kann nur die Köpfe erwischen. Das juckt die Polypen aber nicht, sie wachsen einfach wieder nach. Auch bedecken der Polypen mit Aiptasia-X hat nichts genützt. Sie werden zwar dadurch verhärtet und man kann sie etwas besser entfernen, aber sterben noch lange nicht dadurch ab. Seit 8 Tagen habe ich mir meinen Herzenswunsch erfüllt und ein Pärchen Centropyge loricula, ca 6 und 7 cm groß in meinem Becken uns siehe da, seit 3 Tagen verzeichne ich einen Schwund der restlichen Hydroidpolypen! Heute habe ich gesehen, dass das Männchen die Polypen frißt, das Weibchen habe ich dabei noch nicht beobachten können. Vor 3 Monaten hatte ich schon einen Seehasen eingesetzt, weil ich in einem Artikel zur Bekämpfung der Hydroidpolypen in einem italienischen Forum gelesen hatte, das Seehasen auch die Polypen fressen sollen. Den Seehasen interessieren die Hydroidpolypen aber in keinster Weise! Dennoch ist der Kleine, wir nennen ihn liebevoll "Nessie" total drollig und gehört seit dem zur Familie an Tieren in unserem Aquarium. Er frißt aber liebend gerne Blattalgen aus meinem Algenfilter aus der Hand. Es ist also wohl individienabhängig, ob die Tiere die Hydroidpolypen fressen oder nicht! Für mich ist es ein Seegen, nun Hilfe bei dem Kampf gegen die Hydroidpolypen im Becken zu haben und bin jetzt sehr zuversichtlich, das meine kleinen Freunde und ich den Kampf gewinnen werden.
Salzige Grüße, AstReiner


AnneMariesHomereef @ Caulerpa taxifolia

Auch ich habe diese Algen sogar in meinem Schaubecken,
allerdings muss man (wie schon geschrieben) gut Obacht darauf geben und sie zurückschneiden und/oder ausdünnen.
Als ich meine eigene Idee eines Sumpffilters baute, war mir von Anfang an klar, dass diese schönen Algen unbedingt in dieses Refugium mit einziehen werden, dafür liess ich extra Platz, schaut aus, wie ein kleines Becken.
Allerdings kam mir zu Ohren, dass "Caulerpa Taxifolia" mittlerweile zu den invasiven Arten gehört, Ich weiß es leider nicht genau.
In jedem Falle stehen die Algen in drekter Nahrungkonkurrenz zu schädlichen Algen, Cyanos usw.


FriederikeHuebner @ Nerita lineata

Vor einer Woche habe ich diese Schneckenart gekauft. Sie wurde mir vom Händler als "sehr guter Algenfresser" beschrieben. Zwar habe ich noch keine längere Erfahrung mit Nerita lineata, aber die amphibische Lebensweise bringt im Normalbecken mit völliger Wasserbedeckung Probleme mit sich. Die Tiere, die ich bei der letzten Fisch und Reptil-Messe in Sindelfingen kaufte, zeigen regelmäßige Fluchttendenzen. Sie kriechen bis zur Wasseroberfläche und darüber hinaus. Gestern kroch eine außen an der Scheibe dem Boden zu. Das wäre ihr Tod gewesen. Mein 150 l-Becken ist annähernd randvoll, aber mit einem Plexiglasdeckel abgedeckt. Die Tiere kriechen an der Wand zum Technikabschnitt hoch, weil sich hier der Spalt für den Futterautomaten befindet. Sie bleiben dort, oft in der Gruppe, hängen, wandern zum Fressen aber wieder zurück ins Wasser, wenn auch nicht sehr tief.
Ich werde versuchen, ihnen an der Rückwand eine kleine "Gezeiteninsel" einzubauen, damit sie sich aufs Land zurückziehen können. Ob Nerita lineata dies annimmt, kann ich erst in ein paar Wochen sagen.

Danke für die Informationen hier im Lexikon - jetzt weiß ich, was meine neuen Schnecken bevorzugen und kann ihnen das Dasein komfortabler gestalten.


pat_2015 @ Chaetodermis penicilligerus

Wir halten diesen Fisch seit Januar 2016 in einem 460 l Becken - gekauft schon nur mit der Option, ihn an ein größeres Becken zu vermitteln, wenn er zu groß wird. Er ist aber auch nach fast zwei Jahren immernoch kleiner als z.b. ein Hawaii doc und wirkt nicht so als wäre er zu groß für das Becken. Ein friedlicher langsamer Schwimmer. Wie auch alle anderen hier schreiben, ein absoluter Hingucker im Becken, handzahm, frisst alles, was ihm geboten wird - geht aber nicht an Korallen. Kann sein dass er Röhrenwürmer frisst, davon waren vorher ziemlich viele im Becken und jetzt kaum noch. Könnte aber natürlich auch ein anderer Fisch sein, der sie frisst. Für uns ist er einer der Lieblinge im Becken. Wenn man liest, dass die Lebenserwartung höchstens so drei Jahre ist, bin ich mal gespannt, wie lange er noch bei uns ist.


Horus @ Amphiprion clarkii

Ich halte ein Pärchen Clarkis in einer 30 cm großen Kupferanemone. Das größere Weibchen zeigt ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten, während das kleiner Männchen sogar die Hand attackiert, wenn man der Anemone zu nahe kommt. Sehr oft beobachtet wurde die Fütterung der Anemone durch das Weibchen. Das passiert genau dann, wenn die im gleichen Becken gehaltenen Nasenmuränen halbe oder ganze Stinte bekommen und dies nicht sofort fressen. Dann "klaut" das Weibchen die Futterstinte und trägt sie nach oben zur Anemone, wo sie die Stinte in Höhe der Mundöffnung fallen lässt. Mitunter werden sogar mehrere Brocken nacheinander gestohlen, was dazu führt, dass die Anemone die Brocken innerhalb der nächsten Stunden wieder herauswürgt, indem sie sich zu einer "Spaghettiball" zusammenzieht.


Horus @ Rhinomuraena quaesita

Ich halte seit vielen Jahren Nasenmuränen, aktuell ein Paar mit unterschiedlicher Färbung und leicht abweichendem Körperbau in einem 650-Liter-Aquarium mit 1,40 Meter maximale Kantenlänge. Es scheint sich allerdings um zwei verschiedene Unterarten zu handeln; die hellblaue mit etwa 1 Meter Länge und großen gelben Nasenflügeln stammt vermutlich aus dem ostafrikanischen Raum, die andere (schwarz mit deutlich kleineren cremefarbenen Nasenflügeln und ebenfalls 1 Meter Länge) stammt wohl aus der Region um Bali. Die Bali-Muräne ist zudem deutlich schlanker und hat auch keine Gelbfärbung am Kopf, während die hellblaue im vorderen Bereich eine deutliche Linienzeichnung aufweist, die mitunter silbrig-blau schimmert.
Beide Muränen haben lange Zeit nach dem Kauf nicht gefressen, bei der einen sind drei Wochen dokumentiert, bei der später hinzugesetzten sogar 14 Wochen! Sie hat aber in diesem Zeitraum kaum abgenommen, vermutlich wegen des insgesamt sehr trägen Stoffwechsels und der relativ seltenen Bewegungsphasen. Inzwischen fressen beide Muränen sehr gut, im Durchschnitt 3 bis 5 Stinte pro Woche, verteilt auf zwei Fütterungen. Es gibt immer mal wieder kurze Diätphasen bei beiden, die aber kaum länger als eine Woche dauern. Im gleichen Becken werden etwa 20 Felsengarnelen mit einer Länge zwischen 3 und 6 cm gehalten, die ursprünglich mal als Lebendfutter vorgesehen waren. Allerdings kümmern sich die Muränen in keiner Weise um die Garnelen, die ihrerseits auch nicht vor direktem Körperkontakt mit den Muränen zurückschrecken.
Die Angaben zum Farbwechsel bei Nasenmuränen kann ich durch eigene Beobachtungen nicht bestätigen. Es ist keineswegs so, dass nur Jungtiere bis etwa 60 cm schwarz gefärbt sind, wie gelegentlich zu lesen. Im Gegenteil: Ich habe ein erwachsenes dunkelblau gefärbtes Tier gekauft, welches innerhalb von 6 Monaten bei paarweiser Haltung einen Farbwechsel nach schwarz vollzogen hat.
Falls es sich nicht um eine eigene Unterart oder Farbmorphe handelt, sind die wissenschaftlich aufgearbeiteten Beobachtungen aus dem Vivarium Karlsruhe und aus dem Schönbrunner Zoo in Wien sehr aufschlussreich. In beiden Fällen wurden Eiablagen bei Nasenmuränen beobachtet und dokumentiert, in einem Fall sogar bis zum Larvenstadium in der dritten Woche. Bemerkenswert dabei war der Umstand, dass die beiden ausgewachsenen Partner (mit etwa 120 cm Länge) zuvor eine schwarzgelbe Umfärbung durchgemacht haben. Ein an der Farbe festzumachender Geschlechts-Dimorphismus war nicht zu erkennen. Lediglich ein etwas mehr gekrümmter Nasenrücken unterschied das Männchen äußerlich sichtbar vom Weibchen.
Die Hinweise zum Ausbruchsverhalten von Nasenmuränen sind überaus ernst zu nehmen. Die Tiere finden jede noch so kleine Öffnung, wenn sie größer als etwa 6 mm ist, und zwängen sich hindurch. Zu beachten ist auch, dass bei offenen Strömungspumpen der Lamellenabstand des Schutzkorbs nicht zu groß sein darf. Die Tiere verletzen sich leider häufig, wenn sie auf ihren Streifzügen durchs Aquarium über die Pumpen schwimmen und der dünne Schwanz zwischen die Lamellen gesogen wird. Ein Schutzkorb mit maximal 5 mm Maschenweite ist daher Pflicht!


Elisabeth @ Aioliops megastigma

Ich halte die Haltung dieser Fische für schwierig und werde diese Tiere nicht mehr Anschaffen.

Im Januar habe ich mir eine große Gruppe zugelegt.
Im Dezember lebte lediglich 1 Fisch hiervon.

Täglich habe ich Artemia angesetzt und jeweils am Folgetag verfüttert.

Täglich Planktonfrostfutter und für die anderen normales Frostfutter.

Ein Futterautomat mit Staubfutter dosierte täglich fünf Portionen.
Leider nicht zuverlässig, da das Futter teilwiese nicht heraus fiel.
Staubfutter klebt gerne einmal an. Verschiedene Arten ausprobiert.

Die Fischchen hatten trozdem öfter einen eingefallenen Bauch.

Die Fische befanden sich in einem Gorgonienaquarium mit Grün-Planktonfutter.

Die restlich Fischbesatzung:
Krabbenaugengrundel
Paar Synchiropus splendidus
Paar Doryrhamphus excisus
Paar Stonogobiops yasha

Paar Lysmata amboinensis (die größten Mitbewohner)

Aquarium 360 Liter


Weggu @ Mesozoanthus sp.

Ich halte diese oder zumindest eine sehr endliche Art Mesozoanthus sp. seit über einem Jahr in meinem Becken. Sie vermehren sich langsam und verdrängen dabei meine gelbe Krustenanemone. Ist farblich nicht die ansprechenste Krustenanemone aber mit den haarfeinen Tentakeln trotzdem ein interessanter Aquariumbewohner. Steht bei mir in ziemlich starker Strömung, was ihr nichts ausmacht und vermehrt sich eher in Richtung schattiger Stellen.