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An important note regarding the number of litres in the lexicon: It is difficult to specify the optimum number of litres for each animal. It can only be understood as a rough starting point. The various individual factors, such as the pool structure (decoration), the entire stocking and the available swimming space, which play an important role, must be taken into account. It is therefore in the interest and responsibility of every caregiver to determine this in detail beforehand!

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New husbandry knowledge

AndiV @ Phyllopteryx taeniolatus

Hallo Torsten,

in der Liste zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen werden die beide Fetzenfische nicht
aufgeführt und sind demnach nicht besonders geschützt, eine CITES ist demnach nicht nötig.

Phyllopteryx taeniolatus
Phyllopteryx dewysea

Warum dies so ist, ist mir allerdings schleierhaft.

Siehe: https://www.cites.org/eng/search/site

LG

Andreas


Richter @ Gramma loreto

Ich halte ein Pärchen in seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Die Tiere sind super hübsch, wenig anfällig und sehr friedlich allen anderen Bewohnern gegenüber. Sie drohen sich ab und zu und auch dem Schleimfisch wird hier und da mit aufgerissenem Maul gedroht, wenn er mal wieder zu anhänglich ist.

Ich finde die angegebenen 300 Liter als absolutes Mindestmaß etwas überzogen, da die Fische sehr ruhig unterwegs sind. Ob man ein Paar unbedingt in 60 Litern halten muss, weiß ich nicht, aber mMn dürfte es ab 150 Litern gut gehen, sofern man sich beim restlichen Besatz einschränkt.

Was den Geschlechtsunterschied angeht, halte ich die Färbung der Afterflosse für ein ungeeignetes Merkmal. Meine Tiere balzen regelmäßig und bauen Nester. Ich gehe also fest davon aus, dass es sich um Männchen und Weibchen handelt. Die Afterflosse beider Tiere hat einen minimalen lilanen Streifen, es ist kein Unterschied zu erkennen. Will man ein Paar haben, sollte man sehr kleine Tiere einsetzen oder ein kleines und ein größeres Tier.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Ich habe auf der Internetseite eines bekannten Aquaristikhändlers überdurchschnittlich viele Kommentare bei Gramma loreto gelesen, bei denen Käufer bemängelt haben, dass die Tiere tot angekommen sind oder nach wenigen Tagen gestorben sind. Mein Fazit wäre diesbezüglich, dass die Tiere den Versand nicht gut überstehen und man die Tiere lieber selbst im Laden kaufen sollte, um einen übermäßig langen Transport zu vermeiden.


BerndK. @ Chrysiptera taupou

Leider muss ich meine Bewertung vom März korrigieren.Nach monatelangem friedlichen Miteinander kam dann doch von einem Tag auf den anderen das "Teufelchen" zum Vorschein. Plötzlich wurden vor allem die Feenbarsche und andere kleinere Fische gejagt, so dass sich diese auf Dauer zwischen den Korallen versteckt haben. Nun muss der doch so schöne Unruhegeist umziehen.


Richter @ Cuapetes tenuipes

Ich sah die Garnele im Händlerbecken und musste erst mal googlen, um herauszufinden, um was für ein Tier es sich handelte, da ich es vorher noch nie gesehen hatte.

Ich halte es in 175 Litern und denke, dass auch ein Nano-Becken geeignet wäre. Das Tier sitzt tagsüber auf dem Sand unter einem Überhang, immer an derselben Stelle. Nachts ist die Garnele aktiver und sucht nach Futter. Sie droht Tieren, die ihr zu nah kommen mit ihren langen, dünnen Scheren und wirkt ziemlich durchsetzungsstark, trotz ihrer zerbrechlichen Gestalt.

Interessant ist, dass sie in regelmäßigen Abständen ihren Körper langsam nach vorne schiebt, als würde sie irgendetwas anvisieren und ihn dann ruckartig zurückzieht. Wozu dieses Verhalten dient? - Keine Ahnung. Ansonsten ist C. tenuipes aufgrund seiner fast rein nächtlichen Aktivität m.E. nicht besonders interessant zu beobachten.


Richter @ Stonogobiops nematodes

Ich halte die Grundel mit einem A. randalli seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Ich habe anfangs ein paar der Grundeln eingesetzt. Sie haben sich sofort gefunden und sind dicht nebeneinander hergeschwommen und haben nebeneinander auf dem Sand geschlafen, bis sie am zweiten Tag den Krebs gefunden haben und sofort in seine Höhle eingezogen sind. Leider hat die größere Grundel die kleinere nach ca. 4 Wochen aus der Höhle vertrieben. Diese hat immer wieder versucht, in die Höhle zurückzukehren, was aber die größere Grundel heftig unterbunden hat. Letzendlich habe ich das kleinere Tier zum Händler zurück gebracht.

Folgende Vorteile der Symbiose konnte ich beobachten:
Vorteile für den Krebs:
1. Die Grundel hält Ausschau nach Fressfeinden
2. Die Grundel füttert den Krebs z.T. mit Futterbrocken, zumindest bringt sie sie in die Höhle und kommt sofort wieder heraus.
Vorteile für die Grundel:
1. Der Krebs stellt die Höhle zur Verfügung
2. Der Krebs putzt die Grundel regelmäßig, z.T. auch vor dem Eingang

Die Grundel frisst alles angebotene Futter, Frost-, Granulat- und Flockenfutter, gerne größere Brocken.

Die ersten Monate war sie oft vor der Höhle zu sehen, nun verbringt sie seit ein paar Monaten die meiste Zeit in der Höhle und kommt nur noch ab und zu zur Fütterung heraus. Ich vermute, dass es am E. Stigmatura liegt, der sich als Chef im Becken fühlt und schon eine nachgesetzte Feuerschwertgrundel in den Tod getrieben hat.

Interessant finde ich noch, dass meiner Beobachtung nach immer der Krebs den Ton angibt, d.h., der Krebs sucht/baut sich eine Behausung und lockt dann die Grundel an. Beim Umzug in eine neue Höhle war es der Krebs, der zuerst umgezogen ist, die Grundel kam dann später nach.

Insgesamt ein leicht zu haltendes Tier, das man nur mit Krebs halten kann. Alles andere halte ich für nicht artgerecht.


Richter @ Dolabella auricularia

Ich hatte eine größere Fadenalgenplage in meinem 200Liter-Becken und habe den Seehasen als Lösung probiert, um ihn irgendwann nach Erledigung der Arbeit weiterzugeben, da er ja doch zu groß werden würde.

Ich habe mich eingelesen und einige Vorbereitungen getroffen: Ich habe die Lysmata-Garnelen abgegeben, habe die Pumpen mit Böschungsmatten gesichert und sogar welche von meinen Fadenalgen mit ins Meerwassergeschäft genommen und vor Ort geprüft, ob sie gefressen werden - was auch gleich geklappt hat.

Ich habe den Hasen langsam angepasst und unter Wasser ins Becken gegeben. Der Hase hat phasenweise einige der Algen gefressen, dann aber immer wieder längere Pausen eingelegt und die Algen ignoriert. Nach zwei Wochen lag das Tier tot im Becken. Bei einem zweiten Versuch hatte ich das gleiche Ergebnis. Ein Seehase kommt mir nicht mehr ins Becken - leider, da es sehr interessante Tiere sind. Ich vermute, dass er doch etwas variableres Futter braucht. Ein Pfaffenhutseeigel und ein Globulus leben seit der Plage auch in meinem Becken, sind damit allein aber auch nicht fertig geworden. Letzendlich habe ich von einem anderen Aquarianer ca. 100 kleine Schnecken (v.a. Täubchenschnecken) geschenkt bekommen, welche die Steine in 2 Tagen blank geputzt haben.


achim.g @ Lysmata wurdemanni

4 Stück wurden in meinem 200-Liter-Becken als Glasrosen-Prophylaxe eingesetzt. Diverse kleine Glasrosen, die vorher auf dem Lebendgestein zu sehen waren sind dadurch auch restlos verschwunden.
In Sachen Glasrosenbekämpfung/-vorsorge sind diese Tiere für mich also ein voller Erfolg.

Folgendes konnte ich noch beobachten: neu eingesetzte LPS wurden von den Garnelen anscheinend als lecker duftendes Lebendfutter angesehen. Dieses Verhalten ist mir zum ersten Mal (leider relativ spät) bei einem eingesetzten Acantastrea-Ableger aufgefallen. Die Garnelen waren schon fleißig damit beschäftigt das Gewebe der drei Polypen zu zerlegen als ich sie erwischt habe. Auch mehrmaliges Verscheuchen mit einem Stab brachte die aufgestachelte Meute nicht zum Ablassen von meiner neuen Koralle.
Also habe ich kurzerhand ein transparentes Sieb-Körbchen über den Ableger gestülpt und mit einem Stein beschwert. Selbst danach haben die Garnelen noch versucht durch die kleinen Löcher des Körbchens an die Koralle zu kommen, jedoch ohne Erfolg. Ein paar Tage später allerdings war die neue Koralle dann anscheinend uninteressant für die Garnelen geworden. Ich habe das Körbchen also wieder entfernt und unter strenger Kontrolle festgestellt, dass die Lysmatas tatsächlich die Lang-Finger davon lassen.
(Zur Info - die Koralle hat den Aufnahmetest bestanden, sich wieder erholt und gedeiht heute prächtig - Happy End!)

Auch bei später ins Becken eingebrachten Ablegern von LPS und auch Scheiben-Anemonen wollten sich die Garnelen gleich wieder darauf stürzen. Seitdem habe ich mir folgende Vorgehensweise angewöhnt: neue Ableger werden zunächst für 3 bis 5 Tage im Technikbecken (zwar relativ dunkel aber Garnelensicher) zwischengeparkt. Danach haben sie anscheinend den beckeneigenen Geruch komplett angenommen und konnten von mir bisher immer ohne weitere Zwischenfälle ins Hauptbecken eingebracht werden. Anscheinend ist der fremde Geruch/Geschmack, den neue Ableger zunächst an sich haben, unglaublich anziehend für die Garnelen.

Die Zwischenhälterung im Technikbecken habe ich inzwischen übrigens auch für neue Schnecken übernommen, weil diese bei direktem Einsetzen ins Hauptbecken auch sehr durch die Garnelen belästigt worden sind.
Bei SPS hatte ich nie Probleme. Diese werden zwar auch erstmal ausgiebig von den Garnelen inspiziert aber dann gleich wieder links liegen gelassen.


Danny95 @ Heteropsammia cochlea

Ich halte dieses Tier nun ca ein halbes Jahr und muss sagen sie ist wirklich eine Bereicherung für jedermann. Bei mir muss ich eher sagen, dass sie besser steht seitdem ich sie mindestens 1x wöchentlich mit Artemien fütter. Deswegen muss ich behaupten das sie zwar zooxanthell reagiert aber eher azooxanthell verhält. Zumindest fällt es mir auf. Wenn jemand die Chance erhält sich dieses Tier zu kaufen, sollte er es auf jeden Fall ausprobieren.
Lg