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Heteroconger fugax Shy Garden Eel

Heteroconger fugaxis commonly referred to as Shy Garden Eel. Difficulty in the aquarium: There are no reports available yet that this animal has already been kept in captivity successfully. Toxicity: Toxic hazard unknown.


Profilbild Urheber Dr. Gerry R. Allen, Australien

Foto: Anambas Islands, Indonesien

ca. 60cm lang
Courtesy of the author Dr. Gerry R. Allen, Australien

Uploaded by AndiV.

Image detail


Profile

lexID:
12800 
AphiaID:
1421690 
Scientific:
Heteroconger fugax 
German:
Röhenaal 
English:
Shy Garden Eel 
Category:
Garden eels 
Family tree:
Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Actinopterygii (Class) > Anguilliformes (Order) > Congridae (Family) > Heteroconger (Genus) > fugax (Species) 
Initial determination:
Koeda, Takuma & Hiroyuki, 2018 
Occurrence:
Borneo (Kalimantan), Indonesia, Japan, Northwest Pacific, The Ryukyu Islands 
Sea depth:
10 - 32 Meter 
Size:
72,9 cm 
Temperature:
80.6 °F - 84.2 °F (27°C - 29°C) 
Food:
Amphipods, Copepods, Crustaceans, Daphnia salina, Fish (little fishes), Invertebrates, Krill, Schrimps, Zoobenthos, Zooplankton 
Difficulty:
There are no reports available yet that this animal has already been kept in captivity successfully 
Offspring:
Not available as offspring 
Toxicity:
Toxic hazard unknown 
CITES:
Not evaluated 
Red List:
Not evaluated (NE) 
Related species at
Catalog of Life:
 
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in this lexicon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Created:
Last edit:
2020-02-24 14:08:49 

Info

Der Holotyp von Heteroconger fugax wurde vor Shirahama an der Südküste der Insel Amami-oshima, Ryukyu Archipel (Japan), gegenüber der Oshima-Straße gesammelt und anhand dieses einen Exemplars erstbeschrieben.
Eine spätere Untersuchung von Unterwasserfotos von Heteroconger in einer fotografischen Datenbank ergab, dass Heteroconger fugax im nordwestlichen Pazifik weit verbreitet ist, vom Ryukyu-Archipel bis nach Borneo in Indonesien.

Lebensraum und ökologische Anmerkungen.
Heteroconger fugax bildet Kolonien in schlammigen Böden in einer Tiefe von ca. 30 Metern vor der Insel Amami-oshima, die in flacheren oder tieferen Gebieten um den Typusort herum fehlen. Fotografische Aufzeichnungen aus anderen Orten wurden jedoch über sandigem Boden in Tiefen von 10 bis 12 Metern aufgenommen.

Obwohl die Tiere manchmal mehr als 30 cm vertikal aus ihren Höhlen herauskamen, verschwanden die Individuen sofort in die Höhle, wenn sich Taucher näherten, wobei die Köpfe der Schlangenaale in einigen Zentimetern Tiefe stabil blieb, und immer noch von direkt über den Höhlen sichtbar waren.

Aufgrund der schlechten Wassersicht an der Typuslokalität (<10 m) war eine genaue Zählung der Individuen in der Kolonie schwierig.
Es wurden jedoch etwa 40 Individuen für jede Kolonie geschätzt, und zwar anhand einer Kombination aus Unterwasserfotos und der Anzahl der Grabgänge

Anmerkungen. Heteroconger fugax ähnelt H. tomberua Castle & Randall 1999, beide Arten haben einen sehr schlanken Körper mit zahlreichen kleinen dunklen Flecken auf Körper und Kopf, etwa 200 Wirbel und ähnliche Zählungen von Kopfporen ( Castle & Randall 1999).
Ein Vergleich von Heteroconger fugax mit dem Holotypus und der ursprünglichen Beschreibung von Heteroconger tomberua zeigte jedoch, dass ersterer durch die hinter der Brustflossenspitze entspringende Rückenflosse (vs. anterior bei H. tomberua), zahlreiche konische Kreise am Kinn (vs. H. tomberua abwesend), ein großer, deutlich erkennbarer weißer, rechteckiger Fleck auf dem Oberkörper (vs. H. tomberua kein Fleck), dichte dunkle Flecken über den gesamten Kopf, einschließlich der Lippen (vs. H. tomberua fehlend an Kehle, Schnauze und Unterkiefer), und fehlende mikroskopisch dunkle Flecken am Körper (vs. H. tomberua vorhanden).
Darüber hinaus unterscheidet sich Heteroconger fugax von Heteroconger tomberua durch eine etwas höhere Anzahl von präanalen Wirbeln (67 bei H. fugax vs. 58-64 bei H. tomberua), durch die seitlichen Poren vor dem Anus (65 vs. 56-63) sowie durch eine kürzere Kopflänge (11,5% bei HL vs. 12,5-16,3%) und einen kürzeren Augendurchmesser (19,2% bei HL vs. 22,8-27,6%) .

Etymologie. Der spezifische Name der neuen Art, fugax, bedeutet auf Griechisch "scheu", was auf ihre schüchterne Natur hinweist.

Aquaristische Haltungserfahrungen sind nicht bekannt.

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